ORDbase benötigt Windows 98, NT 4.0 oder ein höheres Windows sowie MS Access 2000. Als Rechner wird ein Pentium Rechner ab 500 MHz mit mindestens 64, besser 128 Mb Arbeitsspeicher vorgeschlagen. Wenn MS Access bereits vorinstalliert ist, so benötigt das Programmfile ca. 10 Mb, das Datenfile wächst kontinuierlich von 1 Mb bei Auslieferung an. 50 Mb freier Speicher können als ausreichend für längeres Arbeiten angesehen werden.
ORDbase wurde konzipiert um kleine Ordinationen mobil - idealerweise auf einem Notebook - zu verwalten, es gibt daher keine Trennung in Sekretariat und Arztterminal. Trotzdem ist es uneingeschränkt möglich, ORDbase im Netzwerk laufen zu lassen und so von mehreren Plätzen aus als stationäre Anwendung zu bedienen.
Der mobile Einsatz bringt es auch mit sich, dass ORDbase immer auf den als WindowsStandarddrucker installierten Drucker zugreift, wodurch keine zusätzlichen Konfigurationsarbeiten anfallen. Ein Drucker mit bequemem Einzelblatteinzug ist vorteilhaft, da viele unterschiedliche Formulare zu bedrucken sind. Der Benutze kann den Formularen aber auch fixe Schächte zuordnen. Die Formatierung der Arztbriefe ist darauf ausgelegt, reibungslos mit Spracheingabesystemen zusammenzuarbeiten, da Layoutfunktionen automatisiert wurden, sodass derBediener bei der Eingabe nicht auf das Ausgabeformat Rücksicht nehmen muss.
 
ORDbase basiert auf Microsoft Access und Microsoft Windows. Die meisten Bedienmöglichkeiten sollten daher von anderen Windowsprogrammen vertraut sein. Verstellen der Fenstergröße, Ziehen der Fenster an den Rand, damit man auf dem dahinter liegenden Fenster etwas nachschauen kann, die Funktion der rechten Maustaste, das Markieren von Texten durch Ziehen mit der gedrückten rechten Maustaste, die Ausschneidefunktion zum Löschen von Daten, Strg-C und Strg-V Taste, etc. sind Funktionen, die auch in dieser Datenbank zum schnellen Arbeiten sehr nützlich sind.
Alle Fenster haben entweder an ihrem rechten Rand die in Windows üblichen Bildlaufleisten und Rollpfeile, mit denen in den grundsätzlich endlosen Tabellen gerollt werden kann oder blaue Aufwärts- und Abwärtspfeile, mit denen der Tabelleninhalt immer um eine Seite verschoben wird, was sich beim Lesen als bequemer erwiesen hat. Beim Aufruf stellen sich alle Tabellen selbsttätig auf den letzten, d.h. untersten Wert ein, damit man gleich mit der Eingabe der nächsten Zeile beginnen kann. Aufwärtsrollen entspricht also immer einem chronologischen Rücklauf, Abwärtsrollen dem Vorlauf.
Alle Fenster, die nicht den ganzen Bildschirm ausfüllen, können auf dem Bildschirm nach Wunsch des Benutzers positioniert werden: Stellen Sie den Mauszeiger auf den blauen Balken und ziehen Sie das Fenster, während Sie die linke Maustaste gedrückt halten, an den gewünschten Platz. Ebenso ist die Fenstergröße verstellbar, indem die Ränder mit der Maus gezogen werden. Bei der nächsten Verwendung des Fensters wird es wieder an seinem ursprünglichen Platz stehen, damit nicht Daten abgeschnitten werden und die Pfeile zum Blättern ordnungsgemäß funktionieren.
Die Windows-Menüleisten sind zum Teil ausgeblendet, um ein versehentliches Verstellen der Fenstereigenschaften zu verhindern. Lediglich die notwendigen Befehle sind sichtbar.
Steht der Pfeil auf einer Schaltfläche, so erscheint nach einigen Sekunden eine Kurzbeschreibung des dahinter liegenden Fensters oder der Aktion, die mit dieser Schaltfläche ausgelöst wird. Steht der Cursor in einem auszufüllenden Feld, so ist in der untersten Zeile des Bildschirms ein Hinweis über den Inhalt und die Funktion des Feldes zu lesen. (Diese Zeile kann durch die Windows-Task-Leiste verdeckt sein. Stellen Sie in diesem Fall die Eigenschaft der Task-Leiste auf "automatisch in den Hintergrund". Am rechten Rand wurde genug Platz freigelassen, um z.B. eine Office-Schaltleiste immer griffbereit zu haben, ohne dass ein Anwendungsteil verdeckt wird.
 
Letzte Änderung: Donnerstag, 3.September 2009 um 13:02 Laborsalzburg Adminstrator